Da Nang und der Weg nach Hue

Nach zwei Tagen in Da Nang sind wir nun auf dem Weg nach Hue. Da Nang ist eine Stadt am Strand relativ in der Mitte von Vietnam.  Wir sind hier vorgestern Abend aus Hanoi gelandet. Nur eine Nacht zu buchen ist erfahrungsgemaess immer mit Stress verbunden, wenn man gleich am naechsten Morgen um 12Uhr weiter muss. Daher wurden es dann zwei Naechte in Da Nang, was einem auch genug Zeit gibt, die Stadt ein wenig zu erkunden.

Den gestrigen Tag haben wir damit verbracht, mit der Vespa die umliegende Gegend abzufahren. Wir sind auf die Son Tra Halbinsel zur Buddha Lady Statue gefahren und dann noch etwas auf dem Berg herum gecruist, um die schoene Aussicht zu geniessen.

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Wir wollten eigentlich noch zu einem weiteren Aussichtspunkt, aber bergaufwaerts zu fahren, hatte dann doch etwas zu viel Benzin geschluckt und mit der Vespa ‚in the middle of nowhere‘ liegen zu bleiben, waere suboptimal gewesen. Ausserdem hatten wir den gesamten Tag noch nichts gegesssen, da wir das Fruehstueck im Hotel mal wieder verschlafen hatten. Somit trieben uns der Hunger und die Benzinnot wieder zurück nach Da Nang an den Strand. Per Zufall fanden wir ein nettes Restaurant, in dem das sehr leckere Essen am Tisch selbst gegrillt wird. In unserem Fall was das Rind, Ente und Aal.

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Nach dem Essen sind wir dann noch einmal an der scheinbar einzigen Surf-School vorbeigefahren. Allerdings hatte ein Blick ins Meer schon genuegt, um festzustellen, dass weder Surfer noch wirkliche Wellen da waren. Also gingen wir zu Plan B ueber: Massage, Mani und Pedi. Wie gut, dass es hier sogar im Supermarkt Wifi gibt und man sich auf TripAdvisor schnell eine Spa mit guten Reviews heraussuchen kann. Gesagt, getan und somit wir fuhren mit der Vespa zur L Spa, wo ich ganz unerwartet mit die beste Back & Shoulder Massage in ganz Vietnam bekam (und wir sind schon seit 6 Wochen hier mit sehr vielen Spa-Besuchen!).

Heute Mittag sind wir dann um kurz vor 13Uhr mit dem Taxi zum Busterminal gefahren, um von Da Nang nach Hue weiterzureisen. Kurz vor dem Busterminal hielt das Taxi dann auf einmal an und deutete auf einen Bus vor uns. Der Bus sah aus als waere er aus den 70ern und seitdem non-stop gefahren worden. Schon lief der Busfahrer dieses Vehikels zu unserem Taxi herueber, sah zu mir auf den Ruecksitz, grinste, und fing an, an meiner Tasche zu ziehen. Wie mache ich ihm nur klar, dachte ich,  dass in dieser Tasche ein Laptop ist und diese Tasche nicht in den Gepaeckraum des Buses kommen wird. Abgesehen davon, da ich zum diesem Zeitpunkt auch noch nicht 100% von der Idee ueberzeugt war, die naechsten 3 Std in solch einem Bus zu verbringen. Naja, zurueck zur Tasche: er zog, ich zog, und mein Mann fing auch noch an, zu ziehen. Super. Nachdem diese Tasche dann zum Glueck heil aus dem Taxi heraus kam, lief der Busfahrer schon zu unserem grossen Gepaeck und machte sich damit in Richtung Bus auf. Mein Mann hinterher. Ich immernoch damit beschaeftigt, die anderen Taschen (ja, wir reisen mit viel zu viel Gepaeck) vom Ruecksitz des Taxis aufzusammeln. Unser Gepaeck war nun also schon hinten im Laderaum des Buses verstaut und ich sollte mich beeilen, einzusteigen. Da sah ich in den Bus hinein und sah, dass die Sitze nicht mal mehr in einer Reihe waren, sondern halb verschoben. Zudem waren sie kaputt, alles war eng und nein, no way. Wieder anders entschieden. Gepaeck wieder raus. Busfahrer gar nicht gluecklich. Daraufhin sind wir dann weiter zum Busterminal gegangen in der Hoffnung, einen ‘neueren’ Bus zu bekommen.

Die Ernuechterung kam dann relativ schnell. Ta-dah, alle Busse sehen gleich aus. Beinahe jedenfalls. Unser neuer Bus ist gefuehlt dann schon aus den 80ern und die Sitze sind auch fast wie neu. Fast. Nun sitze ich in diesem schicken, tucker-tucker Bus. Der Typ hinter mir spuckt die ganze Zeit aus dem Fenster, sein Baby schreit und ein anderer Typ schraeg neben mir raucht genuesslich an seiner Zigarette und ignoriert ganz entspannt das “Rachen verboten!”-Schild. Es sagt aber auch keiner was.  Zu alledem haben wir uns seit circa 40min so genau 2km bewegt. Das liegt zum einen daran, dass der Bus ueberall stehen bleibt, um weitere Passagiere aufzusammeln und, zum anderen daran, dass der Verkehr einfach so ein Chaos ist, dass man mehr steht als faehrt. Ich hoffe, das aendert sich, sobald wir die Stadt verlassen haben. Fazit: Das naechste Mal nehmen wir den Zug! Gut, dass ich ganz viel Schokolade hier neben mir habe :)

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1 Comment

  1. February 26, 2017 / 6:56 pm

    Danke fur sen Super Beitrag! :)

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